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02.03.2010 - FrankfurtRheinMain e.V. will Sichtbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit erhöhen

Künftig Bündelung und Konzentration angestrebt

Frankfurt, 2. März 2010 – Der FrankfurtRheinMain e.V. stellt heute die Projekte vor,
mit denen der im November 2009 gegründete Verein die Entwicklung und Profilierung der
Region unterstützen will. Verstärkung erhalten Region und Verein durch die Erweiterung
des Präsidiums, dem neben dem Hess. Minister für Bundesangelegenheiten, Michael
Boddenberg, künftig auch der Hess. Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung,
Dieter Posch, angehören wird. Zu dem Verein zusammengeschlossen hatten
sich führende Wirtschaftsunternehmen, politische Institutionen, Vertreter der öffentlichen
Hand sowie Vertreter aus Wissenschaft und Kultur, um eine gemeinsam abgestimmte
Förderung der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit der Region zu erreichen.

Prof. Dr. Wilhelm Bender, Präsident des FrankfurtRheinMain e.V., sagt: „Dem FrankfurtRhein-Main e.V. ist es nach kurzer Zeit gelungen, ein erstes attraktives Portfolio von Projekten zusammen- zustellen, die wir in 2010 unterstützen und fördern wollen.“ Der Verein bewegt sich dabei in den Themenfeldern Wissenschaft, Kultur und Lebensqualität. Die Projekte werden realisiert in Zusammenarbeit mit Partnern und den Vereinsmitgliedern sowie begleitet von Standortförderern wie dem Planungsverband, der IHK Frankfurt, der Wirtschaftsinitiative FrankfurtRheinMain und der FrankfurtRheinMain GmbH. „Bei den Projekten geht es darum, die Schlagkraft und Sichtbarkeit der Region zu erhöhen und die Wettbewerbsfähigkeit mit anderen Metropolregionen zu erhalten“, sagt der für die Projektarbeit verantwortliche Vorstandsvorsitzende des Vereins und Verbandsdirektor des Planungsverbandes, Heiko Kasseckert.

Im Bereich der Wissenschaft wird der Verein die Vernetzung von öffentlichen und privatwirtschaftlichen Forschungseinrichtungen in der Region fördern. Vorangetrieben werden soll daher die Vernetzung und der Ausbau des House of Finance und des House of Logistics and Mobility. Demselben Konzept folgen Planungen zum Aufbau eines House of IT und eines House of Pharma. Im Spätsommer wird mit der Innovative 2010 ein Projekt der Wissensregion unter der Leitung des Planungsverbandes fortgesetzt, dass das Innovationspotenzial der Firmen und Hochschulen an Rhein und Main zeigt.

Weil die englische Sprache eine wichtige Voraussetzung im internationalen Kontext ist, wird der Verein mit dem English Theatre aus Frankfurt in der Region ein Projekt von englisch sprachigen Theaterstücken an Schulen durchführen. Damit soll das Verständnis für die angelsächsische Sprache und Kultur in der Region gestärkt werden. Auch die Kreativszene wird vom Verein als Zukunftsfeld ausgemacht. Einerseits wird dazu ein Beitrag zum Festival des Art Directors Club (ADC) Mitte Mai in Frankfurt geleistet. Andererseits soll ein neues Vereinsprojekt internationale Kunststudenten ansprechen. Dazu wurde eine Zusammenarbeit mit dem renommierten, amerikanischen Kunstprofessor John Bielenberg begonnen. Unter dem Namen „Project M“ wird eine Sommerschule für internationale Kunststudenten entstehen. Dieses Art-Lab soll internationale Aufmerksamkeit in der Kulturszene erreichen.

Der Präsident sieht auch in der Außendarstellung sowie der Kommunikation der regionalen Akteure untereinander Handlungsbedarf für den Verein. Abhilfe soll ein gemeinsames Webportal schaffen, auf dem sich die Rhein-Main-Region darstellen kann. Die Federführung dieses Projektes liegt bei der Standortmarketinggesellschaft FrankfurtRheinMain GmbH, die auch im Jahr 2010 das FRM Magazin, das gemeinsam mit dem Societäts-Verlag produziert wird, herausgeben wird. Einen interessanten Ansatz erwarten die Verantwortlichen mit der Durchführung einer umfassenden Bevölkerungsstudie, in die mehr als 3.000 Bewohner der Rhein-Main-Region einbezogen werden. Die Studie wird von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung erstellt und soll weitere Handlungsansätze liefern, ebenso ein im Sommer geplantes Symposium zur Zukunft der Metropolregionen. Ein Thema, das von der IHK Frankfurt und ihrem Präsidenten, Dr. Mathias Müller, vorangetrieben wird. Die IHK ist außerdem durch ihren Hauptgeschäftsführer, Matthias Gräßle, im Vorstand des Vereins aktiv beteiligt.

Uwe Becker, Stadtkämmerer von Frankfurt und Vize-Präsident des FrankfurtRheinMain e.V., sagt: „Für die Wettbewerbsfähigkeit von FrankfurtRheinMain ist es entscheidend, dass die Städte und Gemeinden unserer Region gemeinsam mit der Wirtschaft an einem Strang ziehen. Dazu leistet der neu gegründete FrankfurtRheinMain e.V. einen wichtigen Beitrag.“ Er kann dabei auch auf die Unterstützung aus Wiesbaden bauen. Seit seiner Gründung im November 2009, als der Verein aus der offenen Zusammenarbeit unter dem Dach der Themenwelt hervorging, hat er seine Mitgliedschaften weiter verstärkt. Das Präsidium, das sich paritätisch aus Vertretern von Wirtschaft und Politik zusammensetzt, wurde um Dieter Posch, Hessischer Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, und Gunther Ruppel, Mitglied der Geschäftsführung der Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, ergänzt. „Mittelfristig soll der Verein außerdem nach dem Willen unserer Mitglieder zu einer Bündelung und Konzentration der Gesellschaften beitragen. Dies soll zu einem bestmöglichen Ressourceneinsatz führen“, sagt Prof. Wilhelm Bender abschließend mit Blick auf die weiteren Aktivitäten des Vereins.